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Deutschkurs für künftige Azubis

In einem Deutschkurs, der auf die Ausbildung vorbereitet, sind noch Plätze frei! Jahresintensivkurs für Azubis und BerufsschülerInnen ab dem neuen Schuljahr 2020/21 VATTER Bildungszentrum, Derendinger Str. 50 72072 Tübingen Zielniveau B1 20.07.20 bis 28.08.20 Montag bis Freitag, 8:30 Uhr bis 12:45 Uhr Auskunft bei Frau Hüfner Tel.: 07071/791079 Mail: tuebingen@bildungszentrum.de Montag bis Freitag 10:00 bis 15:00 Uhr Teilnahmeberechtigt sind alle, die keinen Zugang zu den Deutschkursen des BAMF haben (Integrationskurse/DeuFöV). Ein weiterer Anmelde- und Einstufungstag ist am Donnerstag, 16. Juli, um 10:00 Uhr in der Derendinger Straße 50, 72072 Tübingen. Näheres siehe auch hier (Seite 5). Ein Flyer ist hier verfügbar.

Ehrenamtsgeschichten

Liebe, geschätzte Ehrenamtliche!

Wenn ehrenamtliche Arbeit kein Strohfeuer bleibt, das uns enttäuscht und ausgebrannt zurücklässt, dann wird sie als sinnstiftend und unser Leben bereichernd empfunden.

Auch wenn die Arbeit engagierten Menschen wie Ihnen nie ausgeht: vielleicht ist gerade der verordnete Rückzug durch Corona ein guter Zeitpunkt, das Geschaffte und Positive der letzten Jahre zu rekapitulieren und es schriftlich festzuhalten. Und dadurch sichtbar zu machen – für sich und andere.

Wir sind uns sicher, dass viele von Ihnen berührende Erlebnisse mit Geflüchteten in sich tragen, die andere beflügeln und anspornen. Um den Spielraum, den wir haben auszuschöpfen und die Welt in unserem Wirkungsbereich und nach unseren Möglichkeiten, besser zu machen. Wir haben all den Schreckensnachrichten, die wir täglich hören oder sehen, durchaus schöne Erlebnisse entgegenzusetzen!

Wir wünschen uns, dass Sie diese Geschichten aufschreiben. Nicht in einem ausschweifenden Roman oder Tatsachenbericht, sondern als kleine Miniaturen, als beseelte Bilder von Situationen oder Menschen. Es geht um berührende, ganz persönlichen Erlebnisse. Diese wunderbaren Perlen würden wir sammeln und als Sonderausgabe von Tünews INTERNATIONAL abdrucken.

Gerne können Sie Ihre Geschichte auch unserer Hilfsautorin erzählen und diese schreibt sie für Sie auf.

Als gemeinsames Dankesfest für alle Engagierten schwebt uns eine “Fahrt ins Blaue” mit dem Bus vor. Ein Ausflug der das Netzwerk Ihrer Arbeit, das sich über dem ganzen Landkreis ausbreitet, im wahrsten Sinne des Wortes er”fahr”bar macht. Wichtiger Teil unseres Programms soll darin bestehen, dass einige von Ihnen an den verschiedenen Stationen ihre Geschichten vortragen. Tünews und die Presse werden uns begleiten.

Unseren Wunschtermin im Oktober diesen Jahres ist derzeit mit großem Fragezeichen versehen. Sobald die Lage sich ändert, dies ist jedoch nicht absehbar, werden wir in der Planung fortfahren und Sie auf dem Laufenden halten! In der Zwischenzeit freuen wir uns darauf, dass Sie Teil dieser – zunächst schriftlichen – „Expedition“ werden.

Melden Sie sich in den kommenden Wochen telefonisch oder per E-Mail bei uns zur Interessenbekundung. Schicken Sie Ihre Geschichte oder fragen Sie bei Frau Hahn nach der Hilfsautorin an. Mehr Infos zu den Formalitäten.

Wir sind gespannt auf viele schöne, herzliche und persönliche Geschichten – und auf den persönlichen Austausch darüber.

Wir wünschen Ihnen von Herzen erfüllende und warme Ostertage. Vielen Dank für ihr Engagement und ihren Einsatz, die Sie, das nehmen wir täglich wahr, auch jetzt aufrecht erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Hanna Hahn und die Tünews INTERNATIONAL- Redaktion (LRA), Beate Ulmer (Stadt Tübingen), Pia Kuhlmann und Anne Judersleben (Diakonie), Nina Weber (Caritas)

Tel.: 07071 207- 6123
h.hahn@kreis-tuebingen.de

Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie

In einer nützlichen Broschüre des Paritätischen befinden sich viele Anregungen, wie man für und mit Geflüchteten arbeiten kann, auch wenn der persönliche Kontakt aufgrund Corona nur eingeschränkt möglich ist.

Anwendungshinweise des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat zu § 60b des Aufenthaltsgesetzes. Ziel dieser Anwendungshinweise an die (unteren) Ausländerbehörden ist, eine möglichst einheitliche Umgehensweise mit den Regelungen des mit dem Geordnete-Rückkehr-Gesetz geschaffenen Paragrafen zur „Duldung light“ zu erreichen – was zu bezweifeln ist.

Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf zu diesem Thema (z.B. zur Frage, wie man es vermeiden kann, eine Duldung nach 60b zu erhalten) könnwn Sie sich auch gerne an die (neue) Beratungsstelle Plan.B wenden: Tel. 07071 – 96 69 94-0 oder info@planb.social

Corona: Neue Regeln für Baden-Württemberg

Die Bundesregierung und die Regierungen der Bundesländer haben heute eine Reihe von Lockerungen vereinbart, die teilweise bundesweit gelten, teilweise aber in jedem Bundesland anders gehandhabt werden.

Unter anderem gibt es folgende Lockerungen:

  • Kontaktverbot wird leicht gelockert
  • mehr Ausnahmeregelungen für Schule, Kita und Kindergarten
  • mehr Sport im Freien
  • Außengastronomie wird erlaubt
  • Büchereien öffnen nach und nach
  • Der Tübinger Tafelladen in der Eisenbahnstr. 55 öffnet wieder
  • Gottesdienste und Beerdigungen sind mit Einschränkungen wieder möglich
  • Spielplätze werden wieder geöffnet (außer Bolzplätzen)
  • Ausgangsbeschränkungen für Pflegeheime werden gelockert, bei Altenheimen gelten sie weiterhin
  • Museen und Zoos können unter Auflagen wieder öffnen

Viele Regelungen haben sich aber nicht verändert und gelten weiterhin:

  • Abstand halten (1,5 bis 2m)
  • In die Armbeuge husten oder niesen
  • Bei Symptomen den Hausarzt kontaktieren oder die Nummer 116117 anrufen
  • Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften

Eine detaillierte Übersicht für den Kreis Tübingen finden Sie auf Tünews International in vier Sprachen.

Auf der offiziellen Seite der Landesregierung finden Sie die vollständige Information in 8 Sprachen.

Wie geht es weiter auf dem Mittelmeer?

Europa schottet sich in der Corona-Krise weiter ab. Mehr denn je werden auf dem Mittelmeer in Seenot geratene Menschen ohne jeden Rettungsversuch ihrem Schicksal überlassen. Alle Rufe nach einem neuen europäischen Seenotrettungsprogramm und einer menschenrechtsbasierten Asylpolitik in Europa bleiben ungehört.
Doch auch in den kommenden Wochen und Monaten werden wieder viele Menschen über das Mittelmeer fliehen. Gleichzeitig stellt die aktuelle Corona-Pandemie die zivilen Seenotrettung vor ganz neue Herausforderungen. Deshalb fragen wir uns:

Wie wird die Arbeit der Seenotretter in diesem Sommer aussehen? Welche politischen Spielräume gibt es noch für einen politischen Kurswechsel auf dem Mittelmeer?

Am 28.4.2020 fand ein sehenswertes digitales Gespräch mit Marie von Manteuffel, Flucht- und Migrationsexpertin im Berliner Büro von Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF) und Mattea Weihe, Mitarbeiterin im Advocacy-Team und langjähriges Crew-Mitglied von Sea-Watch statt.