Neue Publikationen

  • Eine Kurzanalyse des BAMF zur Wohnsituation Geflüchteter liefert Erkenntnisse darüber, wie Geflüchtete in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 wohnten, die von Januar 2013 bis einschließlich Januar 2016 nach Deutschland eingereist sind.
  • Das Thema Familienasyl gewinnt in der Praxis zunehmend an Bedeutung. Fragen hierzu treten nicht nur in der Asylverfahrensberatung auf, sondern gerade auch bei den Beratungsstellen, die bei der Familienzusammenführung unterstützen. Auf die Frage, ob es besser ist, einen Antrag auf Familienasyl zu stellen oder sich auf die Aufenthaltserlaubnis zum Familiennachzug zu beschränken, gibt es keine pauschale Antwort. Download bei Paritätischen.
  • Auch die Handreichungen der Diakonie und der Caritas zum Thema Familienzusammenführungen sollen allen Menschen in der Beratung von Flüchtlingen zugutekommen, dieses Verfahren zu erleichtern und die Abläufe zu verbessern.
  • Das TraumaHilfeZentrum Nürnberg hat ein Selbsthilfebuch für traumatisierte Flüchtlinge erstellt. Übersetzung in den Sprachen Arabisch, Dari, Englisch, Französisch, Paschto, Somali und Tigrinja. Leider nur gedruckt, Spenden erbeten.
    Auch die Leopoldina-Universität hat einen 40-seitigen Ratgeber zu Thema Trauma entwickelt, der hauptsächlich für BetreuerInnen gedacht ist.
    Die Universität Ulm hat einen Online-Kurs „Interkulturelles Verständnis, Kultursensibilität und Psychoedukation im Umgang mit belasteten, traumatisierten und kranken Flüchtlingskindern“ entwickelt. Darin erhalten die Teilnehmenden in fünf Modulen Informationen über Migration, Interkulturalität und Kultursensibilität, das Hilfesystem, die rechtliche Situation und damit verbundene Herausforderungen, Traumatisierung bei minderjährigen Flüchtlingen sowie Unterstützung und Hilfe.
  • Menschen ohne Aufenthaltspapiere haben in Deutschland keinen oder einen erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem. Dies dokumentiert die neue Broschüre „Krank und ohne Papiere“ der Diakonie-Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/Illegalität.
  • Die vom Deutschen Institut für Menschenrechte im März 2018 erschienene Publikation „Geflüchtete Menschen mit Behinderungen: Handlungsnotwendigkeiten für eine bedarfsgerechte Aufnahme in Deutschland“ fasst eine Untersuchung der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention zur Lebenssituation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen aus 2017 zusammen und formuliert Empfehlungen dazu, was politisch für eine bedarfsgerechte Flüchtlingsaufnahme getan werden sollte.

  • Datenschutz in der Migrationsberatung (der Paritätische)
  • Tagungsdokumentation „Digitaler Flüchtlingsgipfel 2017“ des BAMF
  • Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktzugang (Friedrich-Ebert-Stiftung)