Das IQ-Netzwerk

Das IQ-Netzwerk Baden-Württemberg möchte die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten in Baden-Württemberg unterstützen. Neben direkten Beratungsangeboten gibt es auf der Webseite eine Fülle von Dokumentationen und Handreichungen. Exemplarisch seien genannt:

Auch in Stuttgart angesiedelt ist die neue Beratungsstelle mira für Geflüchtete und Migrant*innen, die nicht aus der EU kommen.

BAMF-Forschungsprojekt „Evaluation der Integrationskurse“

Das BAMF hat erste  Ergebnisse zu einer Evaluation der Integrationskurse veröffentlicht. Der vorliegende Zwischenbericht fokussiert dabei auf den Zugang zum  Kurs, die Effekte einer Kursteilnahme und fluchtspezifischer Faktoren auf den Deutscherwerb, die Herausforderungen für Lehrkräfte und die Verzahnung des Kurssystems mit anderen Integrationsmaßnahmen des Bundes.

So sind die wichtigsten Faktoren für den Erfolg beim Spracherwerb die Motivation durch eine Bleibeperspektive, Übungsgelegenheiten im Austausch mit Einheimischen und ein gutes Bildungsniveau.
Jedoch ist es für Geflüchtete, die wegen ihrer Flucht mit  psychischen oder physischen Problemen zu kämpfen haben, oft mühsam, die Sprache schnell zu erlernen. Insbesondere für Frauen kann es sehr schwer sein, weil bei ihnen das Risiko für
posttraumatische Belastungsstörungen höher ist als bei den Männern.

Quelle: TüNews International

Dazu hat der Berliner Mediendienst Integration ein Papier herausgegeben, das die Ergebnisse kritisch hinterfragt.

neue Infomaterialien (10/2019)

Es braucht ein ganzes Dorf! Ein Beitrag von Gesine Schwan und Malisa Zobel (10/2019). Aber es auch auch eine Gegenposition dazu.

Der Infodienst „Migration, Flucht und Gesundheit“ bietet in seiner aktuellen Ausgabe 3/2019 wieder neue Materialien.

Heinrich Böll Stiftung
Ein funktionierendes Asylverfahrenssystem schafft Vertrauen
Was Deutschland von der Schweiz für die Lösung der Qualitätsprobleme beim Asyl lernen kann.

Flüchtlingsrat Niedersachsen e. V.
Das Asylverfahren. Deine Rechte, deine Perspektiven
erklärt für unbegleitete Minderjährige.

Zentrum Überleben gGmbh
Almhar – App für geflüchtete Menschen

Anne Wihstutz (Hrsg.)
Zwischen Sandkasten und Abschiebung
Zum Alltag junger Kinder in Unterkünften für Geflüchtete.

Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Flüchtlingsrat Thüringen e. V.
Der BAMF-Bescheid im Asylverfahren
Zum Umgang mit BAMF-Bescheiden von umF und jungen volljährigen Geflüchteten bei teilweiser oder vollständiger Ablehnung im Asylverfahren

Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Flüchtlingsrat Thüringen e.V., Flüchtlingsrat Niedersachsen e. V.
Das Klageverfahren
Begleitung von umF und jungen volljährigen Geflüchteten im asylrechtlichen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht

Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge BumF
Die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland
Auswertung der Online-Umfrage 2017 von Franziska von Nordheim, Johanna Karpenstein und Tobias Klaus

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Forschungsbereich; in Kooperation mit DeZIM-Institut
Mit der Politik auf Du und Du?
Wie Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ihre politische Selbstwirksamkeit wahrnehmen.

Deutscher Gewerkschaftsbund Bundesvorstand, Abteilung Migration und Antirassismuspolitik
Arbeitsverbote statt Integration in Arbeit und Ausbildung
Ein gewerkschaftlicher Blick auf die Auswirkung auf Arbeitsmarkt und Ausbildung von Annelie Buntenbach

Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Von individuellen und institutionellen Hürden
Der lange Weg zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB – Die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit
Geflüchtete machen Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung

Heinrich-Böll-Stiftung
Dahin, wo der Pfeffer wächst
Deutsche Rückkehrpolitik im Praxistest

Matilde Heredia
Kinder mit Fluchterfahrung in Kitas
Mehrsprachigkeit und sprachliche Bildung

Zentrum für Trauma- und Konfliktmanagement (ZTK) GmbH
Trauma – für akut Betroffene und deren Angehörige

Präventionsmappe „Körperwissen und Verhütung“

Maximiliane Brandmaier, Lisa Friedmann
Menschenrechtsbasierte Soziale Arbeit in Sammelunterkünften
Widersprüche – Handlungsgrenzen – Handlungsmöglichkeiten

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat; Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration; Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Pilotprojekt NesT – Neustart im Team
Verantwortung teilen – Flüchtlinge schützen und begleiten. Staatlich-gesellschaftliches Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

Reinhard Marx
Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz
Fachkräftezuwanderung – Studium und Ausbildung – Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung

Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM), Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) (Hg.)
Geflüchtete Frauen und Familien
Literaturüberblick zu gender-und familienbezogenen Aspekten der Fluchtmigration und Integration

Anlaufstellen und Gesundheitsversorgung für Geflüchtete

Aktuelle Info-Materialien

Der Infodienst „Migration, Flucht und Gesundheit“ bietet in seiner aktuellen Ausgabe 2/2019 wieder eine Fülle von Materialien.

Beispielhaft seien hier genannt:

Bundeszentale für gesundheitliche Aufklärung: ReKuIDH Fortbildung

Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen und Folteropfern in Rheinland-Pfalz

Dolmetschergestützte Psychotherapie

Flüchtlings“schutz“ in Griechenland (Englisch)

Brot für die Welt: Atlas der Zivilgesellschaft

Deutsches Institut für Menschenrechte: „Keine Papiere – keine Geburtsurkunde?“ Empfehlungen für die Registrierung von in Deutschland geborenen Kindern Geflüchteter

Der Paritätische: Aufenthaltssicherung für weitergewanderte Flüchtlinge

Robert Bosch Stiftung (Hg.): Daten vernetzen, Integrationsverläufe
individuell erfassen und begleiten (entspricht der Integrationszielvereinbarung im Landkreis Tübingen)

Heinrich-Böll-Stiftung: Der Weg über die Kommunen (2/2019)

Dt. Städtetag: Städte l(i)eben Vielfalt – wo stehen wir heute? (2018)

FEMpowerment: Expertise zu geflüchteten Frauen

Zum Thema geflüchtete Frauen hat sich auch der Landkreis Böblingen Gedanken gemacht:

Geflüchtete Frauen – Potenziale erkennen

BAMF Kurzanalyse Geflüchtete Frauen

Projekt des Landkreises Böblingen

Eine weitere lesenswerte Broschüre zum Thema „Zusammenarbeit  zwischen Hauptamt und Ehrenamt“ finden Sie hier.

Offener Brief an Frau Merkel

In einem offenen Brief an Frau Merkel vom 3. April 2019 stellen ca. 250 zivilgesellschaftliche Organisationen drei Forderungen zur Flüchtlingspolitik auf. Gefordert werden ein Notfallplan für Bootsflüchtlinge, die Ermöglichung von »Sicheren Häfen« und die Aussetzung von Rückführungen nach Libyen. Die Unterzeichner – darunter PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Amnesty International, BDKJ, SOS Mediterranee, Seebrücke, Diakonie, Caritas, AWO, der Paritätische, Brot für die Welt, Deutsche Aidshilfe, der DGB und viele regionale Organisationen – wollen bis Juni 2019 weitere Akteure aus der Zivilgesellschaft gewinnen, um diesem im politischen Raum unpopulär gewordenem Thema Nachdruck zu verleihen – und darauf hinweisen, wie viele Menschen nicht mit der eingeschlagenen Richtung in der europäischen Flüchtlingspolitik einverstanden sind.

Offener Brief (PDF, 921 KB)